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Kindesunterhalt



Unterhalt für minderjährige Kinder ist zahlbar, sobald  die Eltern getrennt leben. Der Elternteil, in dessen Haushalt die Kinder  leben, erbringt Unterhalt durch Betreuung der Kinder. Der andere  Elternteil ist verpflichtet, Unterhalt in Geld zu leisten. Die Zahlungen  haben zu erfolgen an den Elternteil, in dessen Haushalt die Kinder  leben. Die Höhe des zahlbaren Unterhalts richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Je höher das Einkommen ist, desto höher ist der zahlbare Unterhalt nach  der Düsseldorfer Tabelle. Gern sind wir Ihnen bei der  Unterhaltsberechnung behilflich.

Kindergeld
Berechtigt zum Bezug des Kindergeldes ist der  Elternteil, in dessen Haushalt die minderjährigen Kinder leben. Bei dem  anderen Elternteil erfolgt eine Anrechnung der Hälfte des Kindergeldes  über den zahlbaren Unterhalt. Die Anrechnung erfolgt damit beim  zahlbaren Unterhalts mit einem Betrag von 96,– € monatlich (= hälftiges  Kindergeld für das 1. bis 2. Kind) bzw. 99,-€ monatlich für das 3. Kind  und 111,50 EUR (= hälftiges Kindergeld für das 4. und jedes weitere  Kind). Die Kindergeldanrechnung verringert also den zahlbaren  Kindesunterhalt.
Der notwendige Selbstbehalt  der des Unterhaltspflichtigen muss gewahrt werden. Das bedeutet, dem  unterhaltspflichtigen Elternteil muss auch nach Abzug des Unterhaltes  ein bestimmtes Nettoeinkommen monatlich verbleiben. Der notwendige  Selbstbehalt gegenüber minderjährigen unverheirateten Kindern beträgt  bei nichterwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 880,– € und bei  erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 1.080,– €.
Gegenüber minderjährigen Kinder besteht jedoch eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit des barunterhaltspflichtigen Elternteils. Er muss daher mit seinem möglichen erzielbaren monatlichen Einkommen den Mindestunterhalt sichern. Es  kann ihm bei Verletzung der Erwerbsobliegenheit ein fiktives Gehalt  zugerechnet werden, welches der Unterhaltsberechnung zugrunde gelegt  wird. Damit kann der tatsächliche Selbstbehalt unterschritten werden.
Bei Unterhaltsverfahren sollte immer anwaltliche Hilfe in Anspruch genommen werden, sollte  eine Berechnung durch das Jugendamt scheitern. Bei einem gerichtlichen  Verfahren auf Geltendmachung des Kindesunterhalts vertritt derjenige  Elternteil das Kind, in dessen Obhut das Kind lebt, es bedarf auch hier  einer anwaltlichen Vertretung (Anwaltszwang im Unterhaltsverfahren).

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